Konzert: „Summer Samba“

Song: Agua de beber – A. C. Jobim
Aufnahme: H. Kilian,
Trio Orange Embers (Michaelis/Kilian/Appenroth)

In allen Gefühlslagen schwingt die Band auf dieser „Welle“, denn nichts anderes bedeutet „Bossa“. Die Songs sind Miniaturerzählungen – sind lebensfroh oder melancholisch, humorvoll, schwelgend oder verspielt und haben immer eine gewisse Eleganz. Hier kann man in einer überraschenden Mischung Bekanntes wiedererkennen und zugleich neue Entdeckungen machen.

Die Bossa Nova – die zarte Schwester der Samba – spiegelt heiter oder melancholisch sehnsüchtig brasilianisches Lebensgefühl wider. Wie die Musik gehören ihre Texte zu den großen kulturellen Leistungen Brasiliens. Noch bevor der Komponist und Texter Antonio Carlos Jobim englisch sprechen konnte,  vereinnahmte der amerikanische Musikbetrieb die Bossa Nova. Die feinen poetischen Schattierungen wichen leicht verständlichen Versionen. „Was haben sie aus meinen Texten gemacht! Ich habe geweint!“, äußerte Jobim verzweifelt.
Lassen wir also Literaten wie Vinicius de Moraes und Newton Mendonca  Gerechtigkeit wiederfahren und machen die Bossa Nova zum bewußten Ohrenschmaus!

DIe Zuhörer erleben eine virtuelle Reise nach Brasilien und Rio de Janeiro, auf der sie erfahren können wie sich der Landeanflug auf Rio de Janeiro klingen kann, welche musikalische Liebeserklärung es auf brasilianischen Hochzeiten gibt, oder was die schöne, langbeinige Helo und der „bucklige“ Corcovado miteinander zu tun haben….

Besetzung für 2026
Florian Zeller – p
John KIm – e-b
Kai Schmidt – dr
Viola Michaelis -voc